Schlaf gut

Mühe mit dem Einschlafen, oberflächlicher Schlaf, Wachliegen nach nur wenigen Stunden Schlaf, Hitzewallungen, Muskelkrämpfe, Ängste, Albträume. Eine gestörte Nachtruhe vermindert die Regenerationsfähigkeit erheblich, knabbert nach und nach an deinen Energiereserven und führt in Micro-Entzündungen.

Die Rhythmen unserer Organe (Chronobiologie) geben klar vor, wann Schlaf nötig und am erholsamsten ist. Das Tageslicht steuert unser Hormonsystem und ist einer der wichtigsten Faktoren für einen guten Schlaf. Unsere moderne Lebensweise bietet eine Menge an Faktoren, die diesen natürlichen Rhythmen entgegenwirken und sie aus der Bahn werfen. So zum Beispiel das blau strahlende Licht von Bildschirmen und LED-Licht. Beides stimuliert dein Hormonsystem auf Mittag und Aktivität  – du bist im Jetlag – kein Wunder findest du den Schlaf nach dem Lichterlöschen einstweilen nicht. Das Schlafhormon Melatonin konnte ja noch gar nicht gebildet werden. Melatonin wird nur in Dunkelheit ausreichend produziert. Da sind wir beim nächsten Schlafpunkt: der Schlafplatz muss in absoluter Dunkelheit eingewickelt sein, sonst ist erholsamer Tiefschlaf kaum möglich. Da ist noch etwas: alle Dunkelheit hilft nicht, wenn WLAN und Mobile deine Zellen die ganze Nacht stressen.

Stehst du selten bis nie im Tageslicht, verlierst du die Rhythmen und die Orientierung. Morgens, mittags und abends kurz mal 10 Minuten draussen stehen oder besser noch draussen bewegen, tönt nach wenig und hat dennoch eine grossartige Funktion für den Schlaf.

Nebst diesen äusseren Einflüssen sind ebenso innere Einflüsse an Schlafstörungen mit beteiligt. Dysbalancen im Stoffwechsel durch Vitamin-, Mineralstoff- oder Aminosäuren-Mangel bewirken unterschiedliche Schlafprobleme. Die Ursache der Schlafstörungen liegt also zu einem grossen Teil in einer unpassenden Ernährungsweise. Durch einen Kalziummangel kann der Kreislauf geschwächt sein und so drehst du dich im Bett hin und her und suchst eine kühle Stelle. Hingegen gelingt es dir mit einem Manganmangel nicht, deine Gedankenflut zur Ruhe zu bringen. Und Aufwachen um 5 Uhr ist eindeutig Polenta-Mangel.

Dass Schlafstörungen langfristig in die Erschöpfung führen, ist unschwer zu erkennen.  Weniger bekannt ist, dass ein gestörter Schlaf innert weniger Nächte zu Diabetes führt, Schmerzen verschlimmert, den Säure-Basen-Haushalt durcheinander bringt, die Regeneration von Geweben und Organen hemmt, die Ausscheidung von Giftstoffen hindert, den Fettabbau blockiert, die Reizbarkeit erhöht und ein ständiges Hungergefühl verursacht.

Kümmere dich um deinen Stoffwechsel und deine Ernährung! Lass dich beraten, was du wann und wie oft isst, um die Nährstoffmängel zu beheben. Dann sinkst du schon bald im Bett innert Kürze in einen erholsamen und regenerierenden Tiefschlaf bis zum nächsten Morgen.